Über mich
Autorengespräch mit Sonja M. Petersen:

Bootsdeck: Bildquelle Thomas Barker
Fragen, die ich beantworte im Überblick:
1.
Wie kamst du auf die Idee?
#Idee
#Entwicklung Buchreihe
2. Worum geht es in der
Buchreihe?
#Menschen #Historische Informationen
#Dramaturgie eines Romans
3. Wie viele Bände sind geplant?
4. Welche Erlebnisse, Reisen und
Orte haben deine Arbeit an den Romanen
geprägt?
#Action
5. Wie früh begann deine
Faszination für die Geschichte der
Titanic?
#Film
6.
Welche Besonderheit hast du als Autorin
beizutragen?
#Humor
7. Welche anderen Bücher von dir sind aktuell
verfügbar?
#Abenteuergeschichten
8. Welche Autorenträume hast
du?
#Wünsche
9. Was gibt es Persönliches zu sagen?
#Abenteuer #Mut #Freunde
Antworten:

1.
Wie kamst du auf die Idee?
#Idee
Kein Witz, durch eine Falschmeldung kam ich auf die Idee! In den sozialen Medien las ich in einem Post, dass eine Krankenschwester 3 Schiffsunglücke überlebt hatte, darunter das der Titanic. "Spannend! Warum hat darüber noch niemand einen Roman geschrieben?"
Dadurch kam
mir der Gedanke. "Ja gut, dann mache ich es halt!" Denn
Schriftstellerei ist meine Leidenschaft. Nach einem Studium
habe ich bereits mehrere Bücher unter Pseudonym veröffentlicht.
Da erschien mir dieses Großprojekt durch die Recherche von
historischen Informationen als neue Herausforderung geeignet.
Ich bin immer schnell gelangweilt und lerne gerne Neues. Ich
war mir bewusst, dass mich die Recherche und der Spannungsbogen
mit vielen Figuren für eine lange Zeit begeistern würde.

Violet Jessop 1915 in einer
Krankenschwesternuniform des
Roten Kreuzes auf der Britannic:
Bildquelle: Wikimedia Commons
Im Mai 2024 begann ich zu der in dem Post benannten Krankenschwester Violet Jessop zu recherchieren. Dabei stellte fest, dass "ihre Katastrophen" alle auf Schiffen der gleichen Reederei "White-Star-Line" passierten.
Auf dem
Schiff Olympic fand ihr erstes Erlebnis statt.
Dort befand sie sich als Schiffsstewardess und nicht als
Krankenschwester an Bord. Hierbei gab es "nur" ein großes Loch
im Rumpf durch eine versehentliche Kollision mit dem britischen
Kriegsschiff Hawke.
Durch die
Reparatur des Schwesterschiffs Olympic verzögerte sich der Bau
der Titanic in der Werft „Harland & Wolff“
in Belfast, da die Reparatur dazwischengeschoben wurde. Das
angeschlagene Schiff fuhr ebenfalls unter dem Kommando von
Kapitän Edward J. Smith..
Über die Untersuchung des Vorfalls durch die Untersuchungskommission und die Mutmaßung, dass eine Sogwirkung die Ursache war, stichelt eine englische Adelige beim Kapitänsdinner in Band 1. Anlass für die Diskussion am Tisch ist ein historisch belegtes Ereignis beim Auslaufen im Hafen in Southampton. Dabei wäre die Titanic durch eine Sogwirkung fast mit dem vertäuten Dampfer „New York“ kollidiert, als sie von zwei Schleppern gezogen wurde.
Auf der Titanic fuhr Violet ebenfalls als Schiffsstewardess mit. Zu Kriegszeiten fuhr Violet auf der Britannic als Krankenschwester für das „Rote Kreuz“ mit (siehe Bild). Dieses Schiff ist mit einer Mine kollidiert und gesunken.
=> Die fast
unglaubliche Lebensgeschichte von Violet stellte den Auftakt
für meine Bewunderung der der starken Menschen der Titanic
dar!
Daraufhin begann ich mehr
Augenzeugenberichte zu lesen. So bestellte ich Bücher von
Einzelpersonen aber auch von den Protokollen vom
Untersuchungsausschuss in New York. Spezielle Seiten im
Internet begeisterten mich in Bezug auf Beschreibungen von
Abläufen, Technik und Räumen.
@Autorin: Moderne Nacherzählung aus
der Sicht von Violet Jessop anhand ihrer Aufzeichnungen, die 3
Schiffsuntergänge überlebt hat..
YouTube-Kanal:
@titanicstories): Link in Browserzeile
kopieren: https://youtu.be/ERDHDAR3ZsU?si=fcFn004qr_CQIa4k

Cathrine Wallis
Bildquelle:
British Journal of Healthcare Assistants
Die reale Krankenschwester (sogenannte Matrone) auf der TITANIC: Cathrine Wallis
In einem Artikel des "British Journal of Healthcare Assistants" aus April 2009 ist ein Bericht über Cathrine Wallis erschienen, die 1912 als Healthcare Assistant im Sinne einer Krankenschwester in der 3. Klasse gearbeitet hat. Offizieller Begriff war "Matrone". Die 35-Jährige war verwitwet und hatte 4 Kinder. Sie lebte in Southampton, hatte ihre Kinder bei Schwester untergebracht und hat die Katastrophe nicht überlebt.
In dem englischen Artikel wird später von einem Steward als Augenzeuge berichtet, dass sie bei der Aufforderung, sich an Deck zu begeben, gesagt haben soll (sinngemäß): "Hier unten bin ich sicher, ich bleibe hier!" Es wird davon ausgegangen, dass sie sich unter Deck weiter um die Passagiere gekümmert hat.
Es wird auch auf medizinische Aspekte eingegangen, unter anderem, dass sie den Eltern der Dritte Klasse-Passagiere etwas über die Pflege und die Ernährung von Kindern vermittelt hat, ihr Verdienst von 3 Pfund pro Monat und was es in der Dritten Klasse an Bord zu essen gab. Von der Berufseingruppierung wird sich im Artikel auf die 22 Stewardessen bezogen, die ihre Kolleginnen waren. Wer mehr wissen möchte:
Link einfach in Browserzeile kopieren: https://www.researchgate.net/publication/230874815_A_Titanic_effort
@Autorin: An dieser Stelle möchte ich dem Historiker Norbert Zimmermann meinen besonderen Dank aussprechen, der diesen Artikel für mich aufgespürt hat! Ich hatte mich vorher ohne Erfolg bemüht "schwarz auf weiß" zu recherchieren, dass der Begriff "Matrone" als Synonym für die Krankenschwester an Bord galt.
#Entwicklung Buchreihe:
Durch diese intensive Aufarbeitung der Geschichte der Titanic wurde der Umfang meiner ursprünglichen Story zusehends komplexer. Durch die kleinen kriminalistischen Abenteuer der Geschichte in Band 1 und das Freundschaftsthema der drei Frauen, entwickelte ich für die Nebenfiguren zunehmend mehr Tiefgang. Warum reagieren sie auf diese Weise? Was ist ihr Hintergrund? Was ist ihr Entwicklungsziel? Hürden und vieles mehr.
Dadurch kam ich
bald darauf, nicht nur einen einzelnen Roman zu schreiben,
sondern eine Serie. So wurden aus den beiden starken
Nebenfiguren der Frauenfreundschaft in Band 2
(Schiffsstewardess) und Band 3 (Gouvernante) eigene
Hauptfiguren.
Vom
grundlegenden Plot her habe ich bereits Band 4 bis 6 skizziert
(sogar noch mehr, aber ich werde bei der Ausarbeitung dieser
Folgebänden merken, ob sich die Storys weiter unterfüttern und
tragen).

2. Worum geht es in der Buchreihe?
#Menschen:
Es geht um die starken Menschen der Titanic. Wie ihre beruflichen Tätigkeiten an Bord sind, welche Liebesdramen sie in Beziehungen erleben und wie sie sich weiterentwickeln. Die inneren Hürden sind am schwersten zu überwinden. Je nach Charakter und „Lebenslauf“ gehen die Figuren unterschiedlich mit Herausforderungen um.
#Historische Informationen:
Mein Anspruch historische Informationen möglichst authentisch in die Handlung einfließen zu lassen, ist sehr hoch. Um eine Dopplung der Themen auf dieser Seite zu vermeiden, verweise ich an dieser Stelle auf die Seite „Historische Informationen“.
#Dramaturgie des Romans:
Erzähl-Perspektive: Die Kapitel sind im Wechsel aus der Ich-Erzähler-Perspektive der weiblichen und der männlichen Hauptfigur erzählt.
Dramaturgie: Grundlegend wende ich das dramaturgische Prinzip der „Heldenreise“ an. Meine Geschichten sind daher nach einer standardisierten Struktur aufgebaut. So beginnen die Kapitel jeweils mit der Einführung der Figuren in ihrer „gewohnten Welt“. Dann folgt die Einschiffung an Bord der Titanic. An Bord erleben sie mehrere Abenteuer teils allein, teils mit der anderen Hauptfigur, teils in der Gruppe mit Freunden oder Bekannten. Dabei überwinden sie Hürden / Schwellen, vor allem in Bezug auf die innerliche Entwicklung. Zum Schluss überleben sie die Katastrophe oder auch nicht. Danach bestehen zwei Optionen: Entweder sie kehren „verändert zurück in die gewohnte Welt“ (zum Beispiel mit neuen Erkenntnissen gehen sie zurück nach England und leben und arbeiten dort in ihrem bisherigen Umfeld). Eine andere Möglichkeit ist, sich bewusst für eine „neue Welt“ zu entscheiden und zum Beispiel in einem anderen Land zu leben.

3. Wie viele Bände sind geplant?
Mindestens 6 Bände sind geplant! In den ersten 3 Bänden stehen starke Frauen im Vordergrund. Sie schließen auf dem Schiff Freundschaft und stehen sich in kleinen und großen Abenteuern bei.
In Band 4 bis 6 geht es vorrangig um starke Männer. Sie sind nicht alle miteinander befreundet, interagieren aber teilweise mit den gleichen Nebenfiguren. Jeder hat seinen eigenen „Wingman“.
Jeder Band
ist mit ein oder mehreren Bänden verwoben. Zum Beispiel hilft
die Krankenschwester dem „dunklen Lord“. In
Band 4 wird er selbst zu einer Hauptfigur, wodurch sein Kontakt
zu ihr und Erin aufgegriffen wird, der auch in Band 2 behandelt
wird. Auf „ihn“ freue ich mich besonders, da er eine
geheimnisumwobene Erscheinung ist, die tief verwurzelte Themen
in sich trägt. Dramaturgischer Aspekt: Frauen wollen
im übertragenen Sinne gerne jemanden retten. Der dunkle Lord
ist so ein harter Brocken, dass meine Heldinnen - jede auf ihre
Weise - ihre Mühe haben, die harte Nuss zu knacken, denn er
will es nicht zulassen!
Für die
Verbindung zu seinem beruflichen Hintergrund habe ich eine
tiefgehende Recherche zu einem militärischen Thema aufgestoßen.
Dieses ist für die Verbindung zu seinem „Wingman“ von
Bedeutung. Ich hätte mir früher nicht ausmalen können, dass ich
eine bestimmte Ära zu diesem speziellen Bereich einmal
ausarbeiten würde. Um die historische Genauigkeit zu wahren,
habe ich mir Mühe gegeben.
Die Entstehung der Buchreihe erlebte ich bisher wie eine „Mindmap“. Um ein vertieftes Thema ploppen ständig neue Themen auf, die vom Hauptthema wegführen, aber mit Details verbunden sind. Hätte ich meine Stichwortnotizen nicht, wäre die Gefahr noch größer, sofort dem Reiz des Neuen zu erliegen. So vertage ich mein Bedürfnis meistens auf den späteren Band, in dem ich dem neuen Thema seinen Raum geben kann. Die Ablenkungen zurückzustellen, fällt mir nicht immer leicht! Es kann sehr großen Spaß machen kann, sich zu verzetteln. Doch ein Projekt nach dem anderen. Wobei Geduld nicht meine Stärke ist, hingegen Ausdauer! Wenn mich das Ziel ausreichen motiviert und die Mittel zur Verfügung stehen, dann werde ich zwar nicht das „blaue Band“ für Schnelligkeit erreichen (vgl. Ziel von Mr. Ismay), aber in einem sicheren Boot in den Hafen einlaufen.

4. Welche Erlebnisse, Reisen und Orte haben deine Arbeit an den Romanen geprägt?
#Action:
Titanic
Museumsgebäude in Belfast, bzw. das ehemalige Werftgelände von
„Harland & Wolff“, in dem die Titanic gebaut wurde
und Gedenktafel in der Stadt
Auswandererhaus
Bremerhaven, das die Atmosphäre des Auswanderns
und Lebensläufe von Passagieren, Kabinen und vieles mehr
faszinierend darstellen
Besichtigung der
Meyerwerft in Papenburg:
Als ich dort
war, befand sich das Schiff "Disney Destiny" gerade im Bau. Als
ich die Schornsteine am Hafenbecken sah, die in der
Zwischenzeit angebaut wurden, konnte ich mir die Dimensionen
vorstellen. Die organisatorischen Abläufe, in dem ein Schiff
innerhalb von 36 Monaten durchschnittlich gebaut wird, die
Schiffsmodelle, die Menschen, die damit verbunden sind, fand
ich sehr beeindruckend.
Kreuzfahrt im
Mittelmeerraum:
Tatsächlich
gerieten wir in ein Unwetter! Über 4 Stunden wirbelten
orkanartige Böen das große Schiff am Abend hin und her. Als es
anfing, saßen wir in der Bingo-Lobby und sahen, wie die
Bistrostühle von einer Seite zur anderen herüberschlitterten.
Zuerst nahmen wir an, dass das Unwetter nur von kurzer Dauer
war und gingen hinauf aufs Freiluftdeck. Dort sprangen wir in
die Höhe und wurden ziemlich weit nach hinten geweht. So
langsam wurde uns der Erst der Lage bewusst.
Als wir uns
auf den Weg zur Kabine machten, sahen wir bereits, wie das
Wasser durch die Glastüren ins Innere des Schiffes drückte.
Bald darauf hörten wir die Lautsprecherdurchsage, dass sich
alle Passiere zurückziehen sollten. Wir mussten unser
Abendessen in mehreren Gängen unfreiwillig zurückgeben. Es kam
mir vor, als würde ich stundenlang in einem Karussell auf dem
Jahrmarkt im Schleudergang mitfahren müssen.
Ich
bewundere die Besatzung von allen Schiffen, die so einen
Wellengang aushalten und dabei weiterarbeiten können! Einen
Anblick werde ich wohl nie vergessen. Als ich aus dem Bullauge
nach draußen sah, sah ich meterhohe Wellen auf uns zurollen und
ein anderes großes Schiff, das in unsere Richtung wankte. Aber
es ist nochmal alles gut gegangen!
Als ich das
letzte Kapitel von Band 1 schrieb, beschrieb ich
die Verbesserungen der Seefahrtsrichtlinien, die
nach der Jungfernfahrt der Titanic im Jahr
1912 verabschiedet werden sollten (die meisten
traten 1914 in Kraft). Hierbei ging es auch um die
Rettungsübung mit der Crew und den Passagieren und darum, dass
Rettungswesten und Boote für alle vorhanden sein mussten. In
diesem Moment kam mir unsere Erfahrung auf dem Kreuzfahrtschiff
in Erinnerung, die von den Vorschriften profitiert
hat.
Die Übung
wurde am Vortag angekündigt. Durch einen Plan an der Tür und
der Beschriftung der Rettungswesten war klar, in welchem
zugeteilten Bereich wir uns an Deck einfinden sollten. Die
optimalen Vorkehrungen durch die geschulte Crew, die anhand
einer Liste die Teilnehmer prüfte, und durch die Übung der
Abläufe mit den Passagieren, wären in einer Rettungssituation
allen klar, was zu tun wäre.
Die
Rettungsboote wurden teils als Tenderboote genutzt. Das kam in
Häfen vor, für die das Schiff zu groß war. Puh, ich fand den
Umstieg nicht ungefährlich und machte mir Sorgen um ältere
Menschen, die mit dem Höhenunterstiegt vom Schiff zum
Tenderboot und zum Steg eine Herausforderung zu bewältigen
hatten. Ein falscher Schritt und ihr Urlaub wäre beendet
gewesen. Ein Vergnügen war der Umstieg nicht. An die
Tenderbooterfahrung musste ich ebenfalls beim Schreiben denken,
denn:
Historisches
nebenbei bemerkt:
Für den
Zustieg der Passagiere der Titanic wurden neue Tenderschiffe
für den Hafen im französischen Cherbourg gebaut. Im irischen
Queenstown (heute Cobh) wurden zwei Barkassen genutzt. Eine der
Barkassen hieß "Ireland" (habe ich in Band 1 genannt) und eine
"America" (kommt in Band 2 vor). In Southampton, wo die meisten
Personen an Bord gingen, war der direkte Einstieg
möglich.

Rumpf mit Anker:
Bildquelle Francis Browne
5. Wie früh begann deine Faszination für die Geschichte der Titanic?
#Film:
Als ich 1997 den Film "Titanic" von James Cameron sah, begann meine Begeisterung für das Thema. Obwohl wir frühzeitig an der Kinokasse anstanden, bekamen wir nur noch Tickets in der ersten Reihe. Mein Nacken hat es mir nicht gedankt, im Kinosessel nach unten versunken in Überlänge hochzuschauen. Jedoch habe ich mich keine Minute gelangweilt.
Ich könnte jetzt weiter vom Film schwärmen, zum Beispiel über dessen Detailgenauigkeit, mit der der Regisseur und sein Team eine Meisterleistung vollbracht haben, wie ich bei meiner Recherche festgestellt habe! Jedoch habt ihr den Film mit Sicherheit selbst gesehen.
Zum Beispiel stieß ich bei meiner Recherche über die Kunstwerke an Bord auf das Gemälde "Plymouth Harbour" des Malers Norman Wilkinson (1878-1971). Es hing im Rauchersalon der Herren. Im Film spielt dort die Szene, in der Thomas Andrews, der leitende Ingenieur der Werft aus Belfast es in Gedanken vertieft angeschaut und nicht vorhatte, das Schiff zu verlassen, als es sich schon in Schräglage befand. Für den Film wurde ein nachgemaltes Bild verwendet (laut unbestätigter Quelle wurde das Bild vom Sohn des Malers angefertigt).

6. Welche Besonderheit
hast du als Autorin beizutragen?
#Humor:
Wie mit einer guten Freundin kann man mit meinen Werken lachen und weinen. Der ernsthaften Schwere des größten Dramas in der Geschichte der Seefahrt versuche ich durch Humor etwas Leichtigkeit zu verleihen. Daher lasse ich die Romanfiguren teils durch neckende Dialoge miteinander interagieren, teilweise bringe ich sie in komische Situationen, aus denen sie auf kreative Weise herausfinden müssen. In Band 2 beschere ich Amelia so viele Hürden, dass sie sich in der Rückschau auf ihre Taten, die sie vor der Reise nicht für möglich gehalten hätten, selbst auf den Arm nimmt. So wie im echten Leben, liegen auch hier Freud und Leid dicht beieinander!
7. Welche anderen Bücher von dir sind aktuell verfügbar?
#Abenteuergeschichten:

Für die jüngere Zielgruppe habe ich eine Buchreihe herausgebracht, in der es um Freundschaft, Mut und Abenteuer geht. Dabei vermische ich die Fantasiewelt mit der echten Welt.
Die beiden Elfenfreunde „Elfi und Zwölfi“ reisen nach der Elfenschule in jeder Folge in ein oder mehrere Länder und erleben dort Abenteuer. Dort treffen sie jeweils auf ein Kind, dessen Lieblingstier sie aus einer Notsituation heraushelfen. Das einheimische Kind erklärt ihnen etwas über landestypische Bräuche und Besonderheiten.
Vor und nach der Begegnung erleben die Elfenfreunde eigene Abenteuer in der Natur und besuchen berühmte Sehenswürdigkeiten. In jeder Folge wird eine mögliche Lösung für eine Herausforderung angesprochen, die den Kindern im echten echten Leben begegnen könnte. Zum Beispiel: Wie kann ich mich mit meiner besten Freundin wieder vertragen?
Besonders viele lustige Momente bringt die freche Elfenfreundin Blaui in das Leben von Elfi und Zwölfi. Mit ihrer Vorliebe für Streiche bringt sie nicht nur sich in heikle Situationen. Doch echte Freunde halten zusammen, wenn es schwierig wird! „Elfenfreunde schaffen das!“, würde Zwölfi jetzt sagen und mit ihr und Elfi die Hände abklatschen. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Elfenrat nicht alles mitbekommt, was Blaui anstellt! Denn dann kann ihr das Lachen schon einmal vergehen. Auf Elfenschule hat Blaui keine große Lust! Sie ist oft unkonzentriert und schaut lieber aus den offenen Fenstern den Schmetterlingen zu. Nur in einer Sache beteiligt sie sich ausgezeichnet im Unterricht: Sie weiß alles über blaue Tiere und Pflanzen, da Blau ihre Lieblingsfarbe ist. Wenn sie bei einem Streich erwischt wird, färben sich ihre dunklen Haare sogar blau!

Die
Elfen haben einen eigenen YouTube-Kanal:
Suchbegriff „Elfi und Zwölfi“ oder "@elfenaufreisen".
Elfi, Zwölfi und andere Elfen stellen sich dort vor. Die Buchtrailer geben einen Einblick in die modernen Bilder aus dem Buch und das Abenteuer in dem Land, welches sie erforschen.
Link zum YouTube-Kanal zum Bilderbuchkino Band 4 Kapitel 9:
Link zum YouTube-Kanal "Blaui berichtet von ihren Streichen":
Als Titelmelodie habe ich von Profis ein Elfenlied erstellen lassen (Musik und Gesang).
Auszug aus dem Elfenlied zum Mit-Machen (YouTube):
„Elfi fliegt
zur Elfentür und ruft:
Zwölfi mich langweilt´s
hier!
Komm mein
Freund, nimm meine Hand
wir fliegen in ein neues
Land!
Dort suchen wir uns
Abenteuer
Vielleicht finden wir
ein Ungeheuer?“
Eine Tanzanleitung für den Elfentanz lädt dort neben Liedzeilen zum Mit-Machen ein! Wenn man den Elfentanz dreimal hintereinander getanzt hat, kann man elfengute Laune bekommen!

Für einen vertiefenden Lerneffekt habe ich auf der Homepage umfangreiches Begleitmaterial zum kostenfreien Download bereitgestellt. So können sie ihr Wissen über Tiere aus der Folge und das besuchte Land durch übersichtliche Steckbriefe vertiefen, Bilder ausmalen, Spiele basteln und spielen, wie Wikingerschach und vieles mehr.

In einem interaktiven Hörbuch von Band 3, auf den Spuren der Wikinger in Dänemark, kann man dort als Zuhörer oder Leser über eine Sprachsteuerung oder durch Anklicken von Auswahlmöglichkeiten das Geschehen der Geschichte beeinflussen!

Homepage in deutscher Sprache:
Eine mehrsprachige Homepage befindet sich im Aufbau, denn fremdsprachige Ausgaben möchte ich herausbringen, weil die Abenteuer in anderen Ländern spielen! Ich stelle es mir schön vor, wenn Kindern zum Beispiel die Weihnachtsausgabe zur gleichen Zeit im Winter in den fünf Ländern lesen, deren Bräuche in der Folge erforscht werden. So erkennen sie Bekanntes und entdecken Neues.
Aktuell gibt es 5 Bände, die in den Ländern Dänemark, Deutschland, Finnland, Irland, Island und Spanien spielen. Für weitere Bände sind England und Schottland, sowie ein Piratenfolge bereits skizziert, jedoch bin ich nicht sicher, ob ich neben der neuen historischen Buchreihe noch Zeit finden werde, sie zeitnah auszubauen.
=> Sollte mein Traum von einer Vollzeitautorenkarriere realisierbar sein, würde ich beides gestemmt bekommen, da die Elfen auch sehr viel Spaß machen! „Elfissimo!“, würde Elfi dazu sagen.
Aktuell sind der englische und spanische Text zum Gegenlesen bei freundlichen Menschen zur Prüfung. Wenn es funktioniert, wird Band 1 noch vor Weihnachten 2025 herauskommen, aber spätestens zum Frühjahr 2026 sollten die Anfänge stehen. Falls ihr jemanden kennt, der dänisch oder niederländisch spricht und Lust hat, das Gegenlesen hierfür zu übernehmen, würde ich mich freuen, wenn ihr die Homepage an die Person weiterleiten könntet.
Denn wie bei all meinen Büchern wäre das größte Geschenk für mich, anderen Menschen durch die Abenteuergeschichten gut zu unterhalten und Freude zu bereiten. Nebenbei kann man etwas Neues lernen, das Spaß macht, ohne dass es sich "wie Schule" anfühlt.
Leider hatte ich kein Werbebudget für die Elfenbücher zur Verfügung. Daher sind sie noch nicht so bekannt. Vielleicht magst du mal bei den Elfen reinschauen und es weitererzählen, falls du jemanden kennst, der Spaß mit ihnen hätte? Dort gibt es Bilderbuchkinos über 20-60 Minuten von jedem Buch. Eine Bilderpräsentation aus dem Buch wird dort gezeigt, während die Texte aus den Kapiteln vorgelesen werden. Dadurch und die Buchtrailer kann man sich schnell eine Meinung bilden, ob die Kinder das Thema interessiert.

8.
Welche Autorenträume hast du?
#Wünsche
Vollzeit als
Autorin meine Buchreihen weiterzuentwickeln ist mein größter
Wunsch.
Neben den Titanic-Romanen und den Abenteuergeschichten der
Elfen, die ich beide gerne ausbauen möchte, schwebt mir noch
eine neue Reihe vor.
Der Arbeitstitel der Reihe lautet "Mystic
Water". Das Genre ist ein Romance-Thriller. Alle
Geschichten beruhen auf mystischen Legenden, die über
Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergegeben wurden
oder auf einer wahren Begebenheiten beruhen. Sie haben eine
Auswirkung auf das heutige Leben einer je Band neuen
Protagonistin. Das Meer spielt immer eine entscheidende Rolle,
zum Beispiel bei der Sage von der Selkie-Frau. Den Plot für die
Pilotfolge habe ich schon entwickelt.
Wirtschafts-Krimi-Reihe: Dann schwebt mir eine Buchreihe vor, in denen die Protagonistin immer einen Fall löst bzw. etwas aufdeckt. Die Folgen sollen etwas kürzer werden und jede Menge Action enthalten. Ähnlich wie bei Agatha Christie ist die Ermittlerin keine von der "110", hat aber Kontakte dorthin.
Weitere Wünsche
sind:
Hörbücher von meine Titanic-Romanreihe. Mit
der Produktion könnte nach dem 3. Band gestartet werden, ist
meine Vorstellung, dann käme man gleich mit einer Serie
heraus.
Filmrechte für die Titanic-Romane zu verkaufen zum Beispiel als Netflix-Mini-Serie wären auch ein schöner Traum. Aber vermutlich unrealistisch. Bei all den Träumen, bleibe ich trotzdem auf dem Teppich. Ein Vorteil, wenn man sich schon Jahrzehnte mit der Schriftstellerei beschäftigt. Wie heißt es so treffend? "Leidenschaft kommt von leiden". Aber dabei entsteht auch eine beflügelnde Herzensfreude!
Abenteuerreihe der Elfen auf Reisen für Kinder:
- Hörbücher: Für meine Elfen-Abenteuerreisen ist in der Zwischenzeit eine Vereinbarung für die Hörbuchproduktion der ersten 5 Bände geschlossen worden, wodurch ein schon länger gehegter Autorentraum in Erfüllung geht. Das ist ELFISSIMO, wie Elfi und Zwölfi sagen würden! Die 5 Hörbücher werden ca. Oktober/November 2026 in über 80 Shops erhältlich sein.

- Spiele für die Kinderbuchreihe, die von Profis hergestellt werden. Durch das umfangreiche und kostenfreie Bonusmaterial können Kindern jetzt schon eine Menge selber basteln. Doch fände ich es "Elfissimo", wenn die Memory-Spiele je Folge, die Puzzle und das Weihnachtsspiel mit Stationen in 5 Ländern als Begleitmaterial zu den Büchern erworben werden könnte.
- Lieder zu der Elfenreihe / Theater-/Musicalinterpretation: Das Titellied habe ich schon von Profis produzieren lassen. Es soll später auch das Intro für Hörbücher sein. Allerdings habe ich noch rund 10 weitere Lieder geschrieben. Es wäre fantastisch, wenn jemand Lust hätte, sie zu vertonen und zu singen, so dass Kinder Lust haben, mitzusingen und zu tanzen (3 Tänze habe ich beschrieben, einen Country-Dance und zwei Kreistänze, wobei man sie auch in einer Polonaise angeordnet tanzen kann: "Die Dampflock hält, wir steigen aus, mit unserem Koffer gehen wir nach Haus").
- Verfilmung eigene von Laien oder Profi mit oder ohne 3D-Animation: Die Anfangs- und Schlussszene spielt immer im Elfenwald. Beim Überschreiten der magischen Elfentür in die Menschenwelt zaubern sich die Elfen so groß wie Kinder, sofern keine Erwachsenen in der Nähe sind. Denn pscht... das ist elfengeheim. Freunde und Lehrer an der Elfenschule und lustige Erlebnisse in der Menschenwelt bringen Abwechslung in jede Folge.

9. Was gibt es Persönliches zu sagen?
Als studierte Autorin sind mir Freundschaft, Mut und Abenteuer in meinen Geschichten ebenso wichtig wie im echten Leben :)
#ABENTEUER:
Die Reiseziele auf meiner Abenteuer-Checkliste habe ich im Laufe des Lebens so gut wie alle abgehakt. In meiner Kinderbuchreihe "Elfi und Zwölfi 2 mutige Elfen auf Reisen" (https://elfenaufreisen.de) erleben die Elfen-Freunde nun Reiseabenteuer in verschiedenen Ländern, in denen ich gewesen bin und lernen dort Kinder, Tiere und das Land mit Bräuchen und Kultur kennen.
In meinen
Romanen für Erwachsene brauche ich auch viel Action, sonst ist
es mir für meine Figuren zu langweilig. Daher baue ich in die
dramatischen Liebesgeschichten immer eine Krimi-Handlung ein,
in denen andere meinen Protagonisten „gewaltig“ in die Quere
kommen.
Als
Sendungen im TV schaue ich sehr gerne englische Krimis. Neben
einer wunderschönen Landschaft mit grünen Wäldern, tollen
Cottages oder gemütlichen Pubs in England/Irland/Schottland
liebe ich intelligente Wendungen, überzeugende Verdächtige und
Wortwitz! Die Charaktere sind teils ernst und grüblerisch, wie
„Dr. junge Inspektor Morse“ oder skurril und denken in
hochkomplexen Strukturen wie der englische „Professor
T.“
Obwohl die Hauptfiguren
ihr eigenes Profil verkörpern, tun sie dies auf eine
unaufdringliche Weise, so dass sie nicht sich, sondern die
Handlung im Fokus haben.
Viele
skandinavische Krimis oder Mini-Serien finde ich herausragend!
Das einzige, bei dem ich mir jedes Mal die Haare raufen könnte,
denn es kommt sehr oft vor, Ordnungshüter in Uniform oft nicht
gut dar stehen lassen. Sobald ein Verdächtiger abhaut und einer
von ihnen hinterherjagt, liegt die Wahrscheinlich bei 85% dass
der Gesetzeshüter ihn nicht erwischt oder ihn in einem
Zweikampf überwältigt. Hey, die werden trainiert! In vielen
Fällen hätte ein normales Couchpotatoe intuitiv wirksam
gehandelt und den Typen „eingesackt“. Nee, das stört
mich!
Deutsche Krimis können das „dumm dastehen lassen“ auch gut. Vor Kurzem sah ich eine Folge Tatort, in der lief eine Kommissarin ohne Schutzweste, Helm und was so dazugehört auf ein Gebäude zu, in dem viele junge Menschen vor einem Angreifer gerettet werden mussten. Auf dem Hof befand sich eine gut ausgebildete Mannschaft, die nur für Spezialeinsätze angefordert wird. Aber nein, sie läuft ohne Deckung allein los … sorry, manchmal frage ich mich echt, ob die Drehbuchschreiber das schon andeuten, oder ob das erst am Set entschieden wird und sie nur vergessen haben, ihr Schutzkleidung zu geben. „Kannst du dir nicht ausdenken!“
Ein sehr cooles und zukunftsweisendes Format finde ich "Sarah Kohr", die als Ermittlerin zurzeit in der ARD Mediathek aufrufbar ist. Sie hat Martial-Arts-Kampfszenen drauf. Für das deutsche Setting noch etwas ungewöhnlich, aber in Anlehnung an ausländische Blockbuster sehr cool! Als Fan von Filmen mit Jason Statham wie in "The Transporter" finde ich es sehr gelungen. Auch das Intro mit Trainingsszenen in der Speicherstadt Hamburg, Wasser, coole Musik ist schon sehr cool. Einige Plotts erinnern mich an "The Rock" mit Nicolas Cage und Sean Connery.
Von der Reihe "Fast and Furios" mit dem Kick an schnellen Autos und dem Zusammenhalt von Freunden bin ich erst ab Teil 5 ein Fan. Ab dem Teil wird es strategisch und die Skills der Freunde z.B. in IT, Kommunikation, Technik und ehemaligen Antagonisten, die später auch zu Freunden werden finde ich klasse! Vin Diesel finde ich besonders cool. Der Schauspieler ist auch mutig genug, ein Kinderlied über den Schneemann Frosty zu veröffentlichen. Sich in anderen Feldern auszuprobieren finde ich mutig.
Als Actionkomödie mag ich Filme mit "starken Männern", die in lustige und herausfordernde Situationen geraten, wie "5 Sterne Uber" mit dem Schauspieler und früheren Wrestler Dave Bautista, und "Der Babynator" ebenfalls mit Vin Diesel. Als ehemaliger Seal meistert er den ungewöhnlichen Babysitterjob originell! Sehr lustig.
Ein
besonderes Lob möchte ich für die
skandinavischen Krimis aussprechen. Wie kaum andere haben sie
es drauf, wichtigen Figuren, ob gut oder böse, immer
mit einer Balance aus beiden
Attributen auszustatten! Die allerbeste Serie, die
hoffentlich viele Preise gewonnen hat und auf einer wahren
Begebenheit beruht ist: GSI Göteborg. Sowohl
der Polizist Johann wird mit seinen Stärken und Schwächen
gezeigt, die echt nicht ohne sind! Als auch einer der
„Oberbösen“ namens „Seth“, den ich erst in späteren Folgen
faszinierend fand. Denn da wurde mehr drauf eingegangen, dass
er sich bemüht, ein guter Vater für seine Tochter Luna zu sein,
wobei er sonst relativ egoistisch unterwegs ist (auch seinem
Bruder damals gegenüber). Aber seiner Tochter gegenüber hat er
Gefühle gezeigt und sich bemüht.
So wie im
echten Leben … es gibt nicht „nur böse“ oder „nur gut“. Die
Mischung macht´s und wie man sich anderen gegenüber verhält
(unterstützend, egoistisch, …).
Als Hörbuchreihe finde ich historische Buchreihe "Die Nightingale-Schwestern" von Donna Douglas bewundernswert. Achtung für emphatische Menschen wie mich: Taschentücher in Reichweite legen ;) Echt krass, was die Krankenschwestern im 20. Jahrhundert auszustehen hatten. Die Lebensumstände von Kindern und armen Leuten werden auch sehr eindrucksvoll dargestellt. Aber auch die Träume und starken Menschen, die sich für andere einsetzten, werden bewundernswert in Szene gesetzt.
#MUT:
Meine letzte Mutprobe läuft noch. Ich habe den Sprung als Vollzeit-Autorin gewagt, den ich vor über einem Jahrzehnt schon einmal für ein halbes Jahr für einen Roman als Selbstverwirklichungsprojekt am Stück sabbaticalisierte (Autoren dürfen Worte erfinden ;)); à la "Die Katze lässt das Mausen nicht". Das Schreiben hat mich immer in seinen Bann gezogen und wird es im besten Fall auch immer.
Ich hoffe
darauf, dass meine neue historische Buchreihe "Die starken
Menschen der Titanic" (https://titanicromanvoraus.de) es mir
ermöglicht, diesen Traum in 2026 noch etwas länger auszuleben.
Ansonsten werde ich mich wieder um kaufmännische oder
Multimedia-Brötchen bemühen müssen. Früher habe ich gerne in
einem normalen Job gearbeitet und meine Schreibprojekte nur
nebenbei verwirklicht. Aber in den ca. 2,5 Jahren, die ich
jetzt „straight“ vorwärtsschreibe, habe ich 12 Bücher
geschrieben, von denen ich bereits 6 im Selfpublishing zur
Marktreife gebracht habe und den nächsten 3 noch vor Sommer
2026 hinaushelfen werde. Eine Idee für eine romantische Komödie
habe ich verworfen. 2 sind bereits in einer Kurzfassung
geschriebene Elfen-Abenteuer in Schottung und England, die ich
noch auf mein Langkonzept ausbauen möchte.
Nebenberuflich zu
schreiben ist zäh und viel anstrengender und langwieriger als
in Vollzeit! Das Schreiben empfinde ich zugleich als viel
härter und viel schöner, als "normal" zu arbeiten. Nachdem
Sabbatical damals frustrierte mich der Buchmarkt für
Selfpublisher von den Vertriebsaussichten ohne ein großes
Werbebudget so sehr, dass ich mir die Sinnfrage stellte, ob ich
überhaupt noch weiterschreiben soll, wenn sich der
wirtschaftliche Erfolg nicht einstellt. Aber es ist eine
Passion tief im Herzen und das Licht, das an die Oberfläche
strahlt, will beachtet werden. Es zeigt sich immer wieder und
gerade jetzt surfe ich auf der Welle – den Schwung will ich
nutzen! Daher ist aufzuhören nicht wirklich eine Option.
#FREUNDE:
Ich bin
dankbar, tolle Freunde zu haben, die sich auch bereiterklären
in meine Bücher zu schauen. Wenn es nicht "ihr Thema" ist,
verstehe ich das und wäre nie sauer. Aber mir zuliebe
beschäftigen sie sich mindestens mit Band 1 und geben mir
wertvolles Feedback. Sie hören mich heraus und halten meinen
Frust auch mal aus. Meine "Haupt"-Elfen sind auch Freunde.
Ebenso wie die 3 starken Protagonistinnen auf der TITANIC.
Freundschaft ist von großer Bedeutung, finde ich (mindestens
als Subplot).
WAS GIBT ES
SONST NOCH ZU SAGEN?
Selbstverwirklichung und
Multimedia-Aufbereitungen sind neben dem Schreiben ein roter
Faden in meinem Leben. Und Lachen als Ausdrucksform :) Wobei
stets Raum für „tiefe Gefühle und ernsthafte Themen“ ist. Wie
im "echten" Leben.
Über das
Alter einer Autorin spricht man nicht. Aber wenn man es in
einem Rätsel versteckt…
Daher: Kurz
bevor ich meine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als
Kauffrau abschickte, wurde umgestellt von Schreibmaschine auf
Computer. Kein Witz 😉 Einige Freundinnen – die mit der super
Handschrift – schrieben sie damals noch von Hand. Leider ist
das seit der 5. Klasse bei meiner kreativen Buchstabenanordnung
keine Option mehr.
Hinzukommt,
dass ich mittlerweile meine Gemüseeinkäufe in Großbuchstaben
auf den Einkaufzettel notiere ;).
Immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel wünscht dir
Sonja M. Petersen
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